Das Glockenprojekt am Fortunaportal in Potsdam

Als Mitglied des Fördervereins für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche und des Vereins Potsdamer Stadtschloss spendete ich zwei von drei Glocken, die zu Beginn des 18.Jh.s im Fortunaportal gehangen haben.

Sie werten die momentan zu leere Mitte des Galeriegeschosses nicht nur ästhetisch auf, sie erinnern auch an die ursprüngliche Bedeutung des Portals: Es war Glückspforte in einen königlichen Bau mit sakraler Anmutung.

Toleranzglocke von SenftenbergLa campana è mobile: Stand des Projekts nach Ablehnung durch den Landtagspräsidenten:
Die beiden Glocken wurden den Potsdamern am 20.10.2012 auf dem Alten Markt präsentiert und befanden sich bis zum 21. April 2016 in einem Lager der Stiftung Garnisonkirche. An diesem Tag ließ ich sie durch das lausitzer Unternehmerpaar Friederike Linke und Joachim König nach Senftenberg zurücktransportieren. Dort wurden sie am 21. Oktober 2016 von der >neuen Bühne< und am 31. Oktober in der Ev. Peter- und Paulkirche aufgehängt, um dem Landtag in den Ohren zu liegen. In der Kirche hängt die kleine Glocke noch immer, in der >neuen Bühne< nicht mehr, da der von Notar Ronald Schultz entworfene Leihvertrag nicht übernommen wurde.

Das private Fortuna-Fest am 16. Mai 2015 in Potsdam
Zu Beginn fand eine Aktion am Fortuna-Portal statt: Ein Nesseltuch (3 x 4 Meter mit der stilisierten Abbildung des Glockenstuhls) wurde durch einen Kran der Böhm Lift GmbH ins leere Galeriegeschoss des Portals gehievt, sodass die Gäste erstmals eine Anschauung von den drei Glocken bekamen, die ab 1701 dort gehangen haben. Anschließend schwebte Fortuna, verkörpert von der Schauspielerin der Neuen Bühne Senftenberg: Marianne Helene Jordan, von der Spitze ihres Portals in das Restaurant 'Le Manège' und bot den Festgästen ein göttliches Schauspiel. Zwei Sätze aus der 6. Cello-Solo-Suite von Johann Sebastian Bach, gespielt vom 1. Solocellisten des Bayerischen Staatsorchesters, Jakob Spahn, bildeten den krönenden Abschluss. 
Fotos vom Fortuna-Fest

"Margas Musikalische Matinée I" am 16. Juli 2017
Die Matinée fand nicht, wie zunächst beabsichtigt, in der ehemaligen Turbinenhalle (Kraftzentrale Brieske) statt, sondern lediglich im Eingangsraum. Der Auftritt in der Halle selbst wurde wegen Baufälligkeit von der LMBV und den zuständigen Behörden der Stadt Senftenberg nicht genehmigt. Einige Getreue aus der Stadt waren zugegen und haben meinen Song auf die LMBV mit ihren Stimmen unterstützt.

Der Song auf die LMBV:
Liebste EL EM BE VAU
Bitte öffne den Bau
Bitte öffne den Bau
Liebste EL EM BE VAU!

Für die mehr als tatkräftige Unterstützumg der Matinée danke ich vielmals:
Axel Schmidt, Uwe Rähder, Uwe Gerecht und Peter Gallasch